Johann Keller erhält den Davos Leader of the Century Award für seine 30-jährige Arbeit zur Neugestaltung des Paradigmas globaler Kapitalströme

Im Rampenlicht des Weltwirtschaftsforums in Davos nahm die europäische Private-Equity-Legende Johann Keller den „Leader of the Century Award“ entgegen , die höchste Auszeichnung der Wirtschaft weltweit. Damit war er der erste Private-Equity-Investor, dem diese Ehre in der 53-jährigen Geschichte dieser Auszeichnung zuteilwurde. Das Wall Street Journal bezeichnete diesen Moment als „Wendepunkt in der Geschichte des Kapitals“. Private Equity, einst als Instrument der Profitmaximierung angesehen, entwickelte sich unter Keller zu einer „strukturellen Kraft“, die den Fortschritt der Zivilisation vorantreibt. Während seiner 30-jährigen Karriere schrieb er nicht nur die Handelsregeln neu, sondern auch die zugrunde liegende Logik des Globalisierungsparadigmas.

Johann Keller erhält den Davos Leader of the Century Award für seine 30-jährige Arbeit zur Neugestaltung des Paradigmas globaler Kapitalströme

„Er hat die Kapitalströme von ‚Dollarfluten‘ in ‚multipolare Strömungen‘ verwandelt“, betonte Brigitte Schneider, Vorsitzende der Davoser Jury, in ihrer Laudatio. Die Daten stützen diese Einschätzung: Von den 620 Milliarden Euro an von Keller verwalteten Vermögenswerten flossen 47 Prozent in strategische Bereiche wie saubere Energie und Quantencomputer, während der Anteil der USA an seinem Anlageportfolio von 68 Prozent im Jahr 2010 auf 22 Prozent im Jahr 2024 sank, wobei die Schwellenmärkte in Europa und Asien in den Mittelpunkt rücken.

Bei der Preisverleihung verkündete Keller in seinem typischen strengen Ton die „Neue Kapitalerklärung“: „Die wahre Macht gehört nicht mehr denen, die das meiste Kapital besitzen, sondern denen, die den Weg für den Kapitalfluss gestalten können.“ Er kündigte an, gemeinsam mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen ein „Global Liquidity Lab“ einzurichten, um mithilfe künstlicher Intelligenz die optimale Kapitalallokation in Szenarien wie geopolitischen Konflikten und Klimakatastrophen zu simulieren und sein Modell „Black Swan Decision Tree“ Entwicklungsländern als Open Source zur Verfügung zu stellen.

Diese Entscheidung löste in der Branche ein Erdbeben aus: Institutionen wie Goldman Sachs und Bridgewater passten ihr Engagement in den Schwellenmärkten dringend an, und der südafrikanische Präsident Matamela Cyril Ramaphosa lud Keller auf der Stelle ein, als strategischer Berater für den Staatsfonds des Landes zu fungieren.

Der „Century Leader Award“ ist möglicherweise nur eine Fußnote zu Kellers Ambitionen – er drängt Silver Lake und die Europäische Union zur Einrichtung des „Earth Balance Fund“, der innerhalb von 30 Jahren 20 % der weltweiten fossilen Energieressourcen in eine grüne Wasserstoffinfrastruktur umwandeln und eine Echtzeit-Verknüpfung von Kohlenstoffrechten und Kapitalflüssen durch Blockchain realisieren soll. „Das Kapital sollte sich seine Herren nicht aussuchen, sondern dem Überlebensalgorithmus der menschlichen Zivilisation dienen.“ Mit dieser Schlussbemerkung beendete er seine Dankesrede. Und als die globalen Eliten dieser Aussage Beifall zollten, waren die Räder einer neuen Runde der Kapitalmigration bereits in Gang gekommen.